Oliven gehören zu
den ältesten Nahrungsmitteln der Menschheit.
Grüne Oliven, die im Herbst gepflückt werden, und reife, schwarze
Früchte, die man im Winter erntet,
werden im Ganzen verwendet oder zu Öl gepresst.
Es gibt viele verschiedene Olivensorten, von den winzigen schwarzrosa
Früchten aus Nizza, bis zu den riesigen, hellgrünen Oliven aus Spanien.
Olivada
bildet die Grundlage für die provençialische Tapenade.
Hierfür werden reife, schwarze Oliven entsteint und mit wenig Olivenöl
in einem Mörser zerrieben
oder im Mixer glattpüriert. Mit etwas frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer
abschmecken und in sehr kleine Schraubdeckelgläser füllen. Die Paste mit
einer dünnen Schicht Olivenöl bedecken und die Gläser mit Deckeln
verschließen. Man kann die Olivada als Vorspeise auf geröstetem Brot
servieren oder zur Tapenade weiterverarbeiten.
Für
250 ml Tapenade werden 150 g entsteinte, schwarze Oliven, 8
Sardellenfilets, 4 EL abgetropfte Kapern,
5 Knoblauchzehen, 125 ml Olivenöl und frisch gemahlener Pfeffer
benötigt.
Die Zutaten
werden im Mixer fein zerkleinert, dabei arbeitet man nach und nach das
Olivenöl unter.
Das fertige Püree mit Pfeffer abschmecken.
Eingelegte Oliven auf sizilianische Art
Zutaten:
450 g Oliven
die Schale von je einer unbehandelten Orange und Zitrone,
in feine Streifen geschnitten
1 EL frischer, gehackter Thymian
10 Knoblauchzehen, geschält und halbiert
1 EL Fenchelsamen
Olivenöl
Zubereitung:
Die Oliven in einer
Schüssel mit Zitrusschale, Thymian, Knoblauch und Fenchelsamen gründlich
vermischen.
In ein großes, weithalsiges Glas füllen, vollständig mit Olivenöl
bedecken und verschließen.
Vor dem Verzehr mindestens eine Woche durchziehen lassen.
Tipp:
Besonders dekorativ sieht es aus, wenn man Oliven von
unterschiedlicher Farbe und Größe in ein Glas schichtet.
Zwischen die einzelnen Schichten kann man auch
dünne Zitronenscheiben oder Lorbeerblätter legen.