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Der Löwenzahn ist wahrscheinlich der bekannteste Wildsalat.
An den ersten schönen Tagen pflückt man die dunkelgrünen Blätter am Wegesrand.
Auf manchen Märkten zu kaufen gibt es dagegen den gebleichten Löwenzahn:
er schmeckt überhaupt nicht bitter, denn er wächst unter anderen Bedingungen.
Die Pflanzen werden, wie Chicorée oder Spargel, mit Erde bedeckt, damit sie kein Licht bekommen.
So bleibt auch das Herz des Löwenzahns auf natürliche Weise hell.

 

 

Löwenzahnsalat mit Knoblauch-Vinaigrette

Zutaten:

200 g gebleichter Löwenzahn
4 Scheiben Toastbrot
12 Anchovisfilets in Öl
24 kleine, schwarze Oliven
50 g Parmesan
1 Knoblauchzehe
2 EL Sherryessig
Olivenöl
Salz und frisch gemahlener Pfeffer

Zubereitung:

Für die Vinaigrette die Knoblauchzehe schälen und in eine kleine Schüssel pressen. 
Den Essig und 4 EL Olivenöl zugeben.
Mit Pfeffer und Salz abschmecken und alles gut vermischen. 

Den Parmesan in Späne hobeln oder grob raspeln. Die Anchovisfilets längs halbieren.

Das Toastbrot entrinden und würfeln. Olivenöl in einem Topf erhitzen und die Brotwürfel portionsweise darin rösten, bis sie braun sind. Mit einem Schaumlöffel herausheben und auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Den Löwenzahn putzen, waschen und trocken schwenken. Etwas zerpflücken und in eine Schüssel geben. 
Mit den Oliven und den Anchovisfilets leicht vermischen. Die Vinaigrette darüber geben.
Mit Parmesan und den Brotwürfeln bestreuen und sofort servieren.

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Löwenzahnsirup

Zutaten:

200 g Löwenzahnblüten
1 l Wasser
1 kg Zucker
1 Zitrone

Zubereitung:

Die Blütenblätter behutsam aus dem grünen Kelch zupfen und mit einem Liter Wasser aufkochen. 
 30 Minuten ziehen lassen. Die Flüssigkeit abseihen, mit Zucker und Zitronensaft aufkochen und unter Rühren so lange köcheln lassen, bis sie Flüssigkeit sirupartig eingedickt ist. Heiß in kleine Flaschen füllen oder abkühlen lassen und einfrieren. Löwenzahnsirup verwendet man für Desserts (z.B. Eis, Milchspeisen) oder zum Süßen von Kräutertee.

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