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Kerbel ist eine einjährige Pflanze, die der Petersilie ähnelt. 
Ihr Samen wächst sehr schnell, sodass man damit fast das ganze Jahr frischen Kerbel ziehen kann. 
Er wächst im Halbschatten, in nicht zu feuchtem Boden. 
Schon Ende März kann der Kerbel im Feiein ausgesät werden, am Besten im Halbschatten, in nicht zu feuchtem Boden.
Die Samen dabei NICHT mit Erde bedecken.
Wenn die Pflanze ca. 10 cm hoch ist, etwa 6 - 8 Wochen nach der Aussaat, kann man die ersten Blätter pflücken. 
Kerbel kann auch im Topf gezogen werden.

Etwa im Juni/August trägt der Kerbel kleine, weiße Doldenblüten. Er verliert dann seine Würzkraft.

Der würzig-süße Geschmack des Kerbels erinnert an Anis. Fein gehackt werden die Blätter als Kerbelsuppe zubereitet, 
aber auch in Salaten und Soßen, zu Fisch- und Lammgerichten schmeckt Kerbel gut.

Einfrieren bewahrt das Aroma der Kerbelblätter, Trocknen ist dagegen nicht zu empfehlen.

Früher gehörte Kerbel zu den Fastenkräutern, er soll blutreinigende Eigenschaften besitzen.
Noch heute wird Kerbelsuppe gerne am Gründonnerstag gegessen.

 

 

Kerbelsuppe

Zutaten:

3 Stangen Lauch 
350 g Kartoffeln 
50 g Butter 
50 g gehackter Kerbel 
1 l Hühnerbrühe 
Saft einer halben Zitrone 
1 EL Weinessig 
Salz und Pfeffer 
1 Eigelb 
4 EL Sahne

Zubereitung:

Den Lauch waschen und in Stücke schneiden, die Kartoffeln schälen und würfeln.
Die Butter in einem topf schmelzen und die Lauchstreifen einige Minuten darin andünsten. Dann die Kartoffeln und den Kerbel zugeben. Nochmals kurz dünsten, dann die Brühe angießen und die Suppe ca. 20 Min. köcheln lassen. Anschließend mit einem Mixer pürieren. Mit Zitronensaft und Essig abschmecken, mit Salz und Pfeffer würzen. Das Eigelb in einer kleinen Schale aufschlagen und mit etwas Suppe verrühren. Dann in die Suppe geben, diese darf nun nicht mehr aufkochen. Mit etwas geschlagener Sahne und Kerbelblättern garnieren.

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