
"Wer getrocknete Gänseblümchen
bei sich trägt, die am Johannistag mittags zwischen 12 und 1 Uhr gepflückt
wurden,
dem geht keine wichtige Arbeit schief."
Das bekannte Wiesenblümchen ist
nicht nur als Zaubermittel geeignet. Die jungen Blätter der Grundrosette und
die noch harten Blütenknospen haben einen angenehmen, nussartigen
Geschmack.
Man verwendet die Blätter kleingehackt, unter Salate oder Quark gemischt oder
wie Feldsalat angemacht.
Die Blütenknospen können wie Kapern in Essig
eingelegt werden.
Zu finden ist das Gänseblümchen
fast das ganze Jahr über auf Grasflächen, Wiesen und Weiden,
bevorzugt auf lehmigen Boden.
Zutaten:
1 Kopf Salat
je 1 Handvoll Sauerampferblätter und Pimpernellzweige
4 Essl. Walnussöl
2 Essl. Kräuteressig
1 Schalotte
5 Walnüsse
1/2 Teel. Senf
Salz, Pfeffer
1 Handvoll Gänseblümchen
Zubereitung:
Vorbereiteten Salat mit Sauerampfer und kleinen Pimpernellzweigen
mischen. Für die Soße Öl, Essig, feingehackte Schalotte mischen,
Senf, Salz und Pfeffer unterrühren. Marinade über den Salat gießen,
zerkleinerte Nüsse und frisch gepflückte Gänseblümchen darüber
streuen.
Zubereitung:
Die Pflänzchen von welken Blättern und Blütenstielen befreien und sauber waschen. In leicht gesalzenem Wasser einige Minuten kochen, dann abseihen, das Wasser aber nicht weggießen. Alles fein hacken. Aus Butter, Mehl und der Kochflüssigkeit eine Mehlschwitze herstellen. Das Gänseblümchengemüse darin noch etwas dämpfen lassen, mit Salz, Gemüsebrühe und etwas Liebstöckel würzen.
Kräutermix für die Frühjahrskur
1 Handvoll frische Kräuter (
Gänseblümchen, Löwenzahnblätter, Spitzwegerich, Sauerampfer )
waschen und grob hacken.
Im Mixer mit 1/2 l Buttermilch gut durchmixen.
Fertig ist Ihr Frühlingsdrink!